Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – Klugify

Vertragspartner und Leistungserbringer ist Mario Hans Klug als Einzelunternehmer, handelnd unter der Geschäftsbezeichnung „Klugify Webdesign & Online Marketing“ (im Folgenden kurz „Klugify“ genannt).

 

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge und Leistungen von

Klugify – Mario Hans Klug

 Attendorf 18, 8151 Hitzendorf

E-Mail: mario.klug@klugify.at

UID: ATU83151535

1.2 Die AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinn des Unternehmensgesetzbuches (B2B). Klugify schließt auf Grundlage dieser AGB keine Verträge mit Verbrauchern.

1.3 Maßgeblich ist die bei Vertragsabschluss vereinbarte Fassung. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn Klugify ihnen ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

1.4 Individuelle Vereinbarungen im Angebot, Auftrag, Wartungs- und Betreuungsvertrag oder in einer gesonderten Leistungsvereinbarung gehen diesen AGB vor. Im Übrigen bilden Angebot, Leistungsbeschreibung, eine gegebenenfalls abgeschlossene Vereinbarung über die Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO und diese AGB gemeinsam die Vertragsgrundlage.

2. Angebote und Vertragsabschluss

2.1 Angebote von Klugify sind, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden, freibleibend. Eine im Angebot genannte Bindungsfrist bleibt davon unberührt.

2.2 Ein Vertrag kommt durch Annahme des Angebots, Unterzeichnung einer Vereinbarung, Bestätigung per E-Mail, Beauftragung oder durch Beginn der Leistungserbringung mit Zustimmung des Kunden zustande.

2.3 Der Kunde bestätigt, diese AGB vor Vertragsabschluss erhalten oder in speicherbarer Form abrufen können und ihrer Geltung zugestimmt zu haben.

2.4 Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Rechtserhebliche Mitteilungen und Vertragsänderungen bedürfen zumindest der Textform; E-Mail ist ausreichend, sofern nicht ausdrücklich eine strengere Form vereinbart wurde.

3. Leistungsumfang

3.1 Art und Umfang der geschuldeten Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem jeweiligen Angebot, Auftrag, Briefing oder Wartungs- und Betreuungsvertrag.

3.2 Klugify erbringt insbesondere Leistungen in den Bereichen Webdesign und Website-Entwicklung, WordPress, Website-Wartung, technische Betreuung, SEO, Online Marketing, Social Media, Werbeanzeigen, Tracking, Analyse, Content-Erstellung, Landingpages und Funnels.

3.3 Aufzählungen in diesen AGB beschreiben mögliche Leistungen, begründen für sich allein jedoch keinen Anspruch. Eine Leistung ist nur geschuldet, wenn sie im konkreten Vertrag ausdrücklich enthalten ist.

3.4 Klugify schuldet eine fachgerechte Leistungserbringung, jedoch keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, keine bestimmte Reichweite, Anzahl an Leads, Umsätze, Rankings, Conversion-Raten oder dauerhafte Verfügbarkeit.

3.5 Klugify ist berechtigt, technisch gleichwertige oder sachlich erforderliche Anpassungen vorzunehmen, sofern dadurch der vereinbarte Vertragszweck nicht wesentlich beeinträchtigt wird.

4. Änderungen und Zusatzleistungen

4.1 Änderungen, Erweiterungen oder Leistungen außerhalb des vereinbarten Umfangs gelten als Zusatzleistungen und werden nach gesondertem Angebot oder nach dem vereinbarten beziehungsweise üblichen Stundensatz verrechnet.

4.2 Klugify informiert den Kunden nach Möglichkeit vorab, wenn erkennbar wird, dass ein Wunsch Zusatzaufwand verursacht. Ist eine sofortige Maßnahme zur Schadensabwehr oder Wiederherstellung erforderlich und der Kunde nicht rechtzeitig erreichbar, darf Klugify einen angemessenen, zur Gefahrenabwehr erforderlichen Aufwand erbringen und verrechnen.

4.3 Nachträgliche Änderungen bereits freigegebener Konzepte, Designs, Texte, Funktionen oder Kampagnen sind Zusatzleistungen, sofern der Änderungsbedarf nicht auf einem von Klugify zu vertretenden Mangel beruht.

5. Mitwirkungspflichten des Kunden

5.1 Der Kunde stellt alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Entscheidungen, Zugangsdaten, Freigaben und Ansprechpartner vollständig, richtig und rechtzeitig bereit.

5.2 Der Kunde sorgt dafür, dass Zugänge funktionsfähig sind, erforderliche Berechtigungen bestehen und alle internen Freigaben rechtzeitig erteilt werden.

5.3 Verzögerungen oder Mehraufwand aufgrund fehlender, verspäteter, unvollständiger oder unrichtiger Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen angemessen und können gesondert verrechnet werden.

5.4 Der Kunde prüft von Klugify vorgelegte Inhalte, Daten, Links, Kontaktdaten, Preise, rechtliche Angaben und sonstige Informationen vor Veröffentlichung auf sachliche Richtigkeit und Vollständigkeit.

5.5 Der Kunde informiert Klugify unverzüglich über Störungen, Sicherheitsvorfälle, Änderungen an der Website oder Zugriffe Dritter, die für die Leistungserbringung relevant sein können.

6. Freigaben und Abnahme

6.1 Der Kunde prüft zur Freigabe vorgelegte Leistungen und Zwischenergebnisse innerhalb von fünf Werktagen und teilt konkrete Änderungswünsche oder erkennbare Mängel gesammelt in Textform mit.

6.2 Fordert Klugify ausdrücklich zur Freigabe auf und weist auf die Folgen einer ausbleibenden Rückmeldung hin, gilt die Leistung nach Ablauf der Frist als freigegeben, sofern keine wesentlichen, bei ordnungsgemäßer Prüfung nicht erkennbaren Mängel vorliegen.

6.3 Die produktive Veröffentlichung, Nutzung oder Weitergabe einer Leistung durch den Kunden gilt ebenfalls als Freigabe, soweit der Kunde nicht gleichzeitig konkrete Mängel rügt.

6.4 Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme oder Zurückbehaltung des gesamten Entgelts.

7. Termine und höhere Gewalt

7.1 Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.

7.2 Fristen beginnen erst, wenn alle notwendigen Mitwirkungen, Unterlagen, Zugänge und vereinbarten Vorauszahlungen vorliegen.

7.3 Bei höherer Gewalt oder sonstigen nicht von Klugify beherrschbaren Ereignissen, insbesondere Ausfällen von Hosting-, Internet-, Software- oder Plattformdiensten, Cyberangriffen, behördlichen Maßnahmen, Krankheit oder Lieferverzögerungen von Drittanbietern, verlängern sich Fristen angemessen.

7.4 Klugify informiert den Kunden über wesentliche Verzögerungen, sobald diese erkennbar sind.

8. Vergütung, Abrechnung und Zahlungsverzug

8.1 Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.

8.2 Die Vergütung erfolgt gemäß Angebot oder Vertrag. Projektleistungen können in Teilbeträgen abgerechnet werden.

8.3 Laufende Website-Betreuungs- und Wartungsleistungen werden, sofern nicht anders vereinbart, jeweils für drei Monate im Voraus mittels Rechnung abgerechnet. Andere laufende Leistungen, insbesondere Online-Marketing-, SEO-, Social-Media- oder Kampagnenleistungen, werden in dem im jeweiligen Angebot oder Vertrag vereinbarten Abrechnungszeitraum im Voraus mittels Rechnung abgerechnet.

8.4 Rechnungen sind innerhalb von 14 Kalendertagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.

8.5 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen für unternehmensbezogene Geschäfte. Zusätzlich sind notwendige und zweckentsprechende Mahn-, Inkasso- und Rechtsverfolgungskosten zu ersetzen.

8.6 Klugify ist bei Zahlungsverzug nach erfolgloser Mahnung und angemessener Nachfrist berechtigt, weitere Leistungen, Updates, Veröffentlichungen, Kampagnen oder Support bis zur vollständigen Zahlung auszusetzen. Daraus entstehende Verzögerungen oder Nachteile trägt der Kunde.

8.7 Eine Aufrechnung durch den Kunden ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen zulässig. Ein Zurückbehaltungsrecht darf nur hinsichtlich desselben Vertragsverhältnisses ausgeübt werden.

8.8 Werbebudgets, Hostingkosten, Domains, kostenpflichtige Plugins, Themes, Schriftarten, Stockmedien, externe Tools und Plattformgebühren sind nur dann im Entgelt enthalten, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde. Andernfalls werden sie direkt vom Kunden bezahlt oder gesondert weiterverrechnet.

9. Laufende Wartungs- und Betreuungsleistungen

9.1 Laufende Betreuung umfasst ausschließlich die im Wartungs- und Betreuungsvertrag konkret vereinbarten Leistungen und Kontingente.

9.2 Updates werden in angemessenen Intervallen und nach fachlicher Einschätzung durchgeführt. Klugify ist berechtigt, Updates vorübergehend zurückzustellen, wenn Kompatibilitäts-, Sicherheits- oder Stabilitätsrisiken bestehen.

9.3 Ein Wartungsvertrag beinhaltet keine permanente 24/7-Überwachung, keine garantierte Reaktions- oder Wiederherstellungszeit und keinen Notdienst, sofern dies nicht ausdrücklich als Service-Level vereinbart wurde.

9.4 Backups, Sicherheitsprüfungen, Verfügbarkeitskontrollen, Malware-Bereinigung und Wiederherstellungen sind nur im ausdrücklich vereinbarten Umfang enthalten. Backups sind Momentaufnahmen; eine vollständige oder jederzeit erfolgreiche Wiederherstellung kann nicht garantiert werden.

9.5 Nicht verbrauchte Zeit- oder Leistungskontingente verfallen am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums und werden nicht übertragen oder ausbezahlt, sofern nicht anders vereinbart.

9.6 Nicht enthalten sind insbesondere neue Seiten, neue Funktionen, umfassende Designänderungen, Shop- oder Schnittstellenentwicklungen, rechtliche Prüfungen, Texterstellung, Bildbearbeitung, Malware-Bereinigung, Wiederaufbau nach Angriffen, technische Probleme außerhalb des betreuten Systems sowie Arbeiten aufgrund von Eingriffen des Kunden oder Dritter, sofern diese Leistungen nicht ausdrücklich vereinbart wurden.

10. Eingriffe durch den Kunden oder Dritte

10.1 Der Kunde darf Änderungen an seiner Website vornehmen oder Dritte damit beauftragen. Solche Eingriffe erfolgen jedoch auf Risiko des Kunden.

10.2 Klugify haftet nicht für Fehler, Ausfälle, Sicherheitsprobleme, Darstellungsfehler, Datenverluste, Trackingabweichungen oder Inkompatibilitäten, die durch Änderungen des Kunden, seiner Mitarbeiter, anderer Agenturen, IT-Dienstleister, Hostinganbieter oder sonstiger Dritter verursacht wurden.

10.3 Der Kunde stellt sicher, dass Dritte vor Eingriffen geeignete Sicherungen anlegen und Klugify über wesentliche Änderungen informieren.

10.4 Analyse, Fehlersuche, Wiederherstellung und Nachbesserung nach Eingriffen des Kunden oder Dritter sind Zusatzleistungen. Klugify kann die Wartung betroffener Bereiche bis zur technischen Klärung aussetzen.

10.5 Für Schäden infolge unsicherer Passwörter, gemeinsam genutzter Zugangsdaten, unberechtigter Weitergabe von Zugängen oder unzureichend abgesicherter Kundengeräte haftet Klugify nicht, sofern Klugify den Schaden nicht schuldhaft verursacht hat.

11. Drittanbieter, Hosting, Plattformen und Lizenzen

11.1 Klugify darf zur Leistungserbringung geeignete Drittanbieter, Subunternehmer, Plugins, Themes, Hostinganbieter, Analyse-, Werbe- und Softwaredienste einsetzen, soweit keine abweichende Vereinbarung besteht.

11.2 Klugify hat keinen Einfluss auf Verfügbarkeit, Preisgestaltung, Funktionsumfang, Richtlinien, Schnittstellen, Freigabeprozesse oder Fortbestand von Drittanbietern. Für deren Ausfälle, Änderungen, Einschränkungen, Datenverluste oder Sperren haftet Klugify nicht, sofern diese nicht durch ein schuldhaftes Verhalten von Klugify verursacht wurden.

11.3 Ändert ein Drittanbieter seine Bedingungen, Preise, Funktionen oder technischen Voraussetzungen, können erforderliche Anpassungen und Ersatzlösungen gesondert verrechnet werden.

11.4 Drittanbieter-Lizenzen unterliegen deren jeweiligen Lizenzbedingungen. Lizenzen, die von Klugify im Rahmen einer Agentur- oder Sammellizenz bereitgestellt werden, gehen nicht auf den Kunden über und können nach Vertragsende deaktiviert werden. Der Kunde muss bei Bedarf eigene Lizenzen erwerben.

11.5 Klugify übernimmt keine Garantie, dass Drittanbieter-Produkte dauerhaft miteinander kompatibel bleiben oder dauerhaft aktualisiert werden.

12. Inhalte, Rechtstexte, Bildrechte und Freistellung

12.1 Der Kunde ist für sämtliche von ihm bereitgestellten oder freigegebenen Inhalte verantwortlich, insbesondere Texte, Bilder, Videos, Musik, Logos, Marken, Produktangaben, Preise, Referenzen, Bewertungen und sonstige Veröffentlichungen.

12.2 Der Kunde sichert zu, über alle erforderlichen Urheber-, Nutzungs-, Marken-, Persönlichkeits- und sonstigen Rechte sowie über notwendige Einwilligungen abgebildeter oder genannter Personen zu verfügen. Dies gilt auch für Stockmedien, Schriftarten und KI-generierte Inhalte.

12.3 Klugify erbringt keine Rechts-, Steuer- oder Datenschutzberatung. Die Erstellung, Auswahl, Aktualität und rechtliche Richtigkeit von Impressum, Datenschutzerklärung, AGB, Widerrufsbelehrung, Cookie-Texten, Teilnahmebedingungen, Werbeaussagen und sonstigen Pflichtinformationen liegt beim Kunden oder dessen Rechtsberatung.

12.4 Soweit Klugify Rechtstexte, Generatorinhalte oder Muster technisch einbindet, erfolgt dies ausschließlich als technische beziehungsweise organisatorische Unterstützung und ohne Gewähr für rechtliche Vollständigkeit oder Aktualität.

12.5 Der Kunde prüft und genehmigt alle Inhalte vor Veröffentlichung. Gesetzes- oder Rechtsprechungsänderungen lösen ohne gesonderten Auftrag keine automatische Aktualisierungspflicht von Klugify aus.

12.6 Der Kunde hält Klugify hinsichtlich Ansprüchen Dritter, Behördenverfahren, Abmahnungen und angemessenen Rechtsverteidigungskosten schad- und klaglos, soweit diese auf vom Kunden bereitgestellten, verlangten oder freigegebenen Inhalten, fehlenden Rechten, unzulässigen Werbeaussagen oder unrichtigen Rechtstexten beruhen und nicht von Klugify schuldhaft verursacht wurden.

13. Datenschutz, Cookies und Tracking

13.1 Der Kunde bleibt für seine Website und seine Marketingmaßnahmen grundsätzlich datenschutzrechtlich Verantwortlicher und entscheidet insbesondere über Zwecke, eingesetzte Tools, Rechtsgrundlagen, Einwilligungen, Speicherdauern und Informationspflichten.

13.2 Klugify setzt Tracking-, Analyse-, Cookie- oder Marketing-Tools entsprechend dem vereinbarten technischen Auftrag und den Vorgaben des Kunden um. Eine rechtliche Prüfung der Zulässigkeit oder Konfiguration ist nicht geschuldet.

13.3 Der Kunde stellt die erforderlichen Datenschutzhinweise, Einwilligungstexte und Kategorien bereit beziehungsweise lässt diese rechtlich prüfen. Er kontrolliert die Einstellungen nach der Umsetzung und informiert Klugify über notwendige Änderungen.

13.4 Trackingdaten können durch Einwilligungsentscheidungen, Browserfunktionen, Werbeblocker, Plattformregeln, technische Einschränkungen, Modellierungen oder Drittanbieterabweichungen unvollständig oder unterschiedlich ausfallen. Klugify garantiert keine vollständige oder identische Datenerfassung zwischen verschiedenen Systemen.

13.5 Bei Webdesign, Website-Erstellung, Migration, Wartung, technischer Betreuung, Tracking, Analyse, Online Marketing, Social-Media-Betreuung, Werbekampagnen, Lead-Verarbeitung, Newsletter-Betreuung oder vergleichbaren Leistungen wird standardmäßig eine gesonderte Vereinbarung über die Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO abgeschlossen, soweit Klugify personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet oder Zugriff auf Systeme mit solchen Daten erhalten kann. Die Vereinbarung bildet einen Bestandteil des jeweiligen Vertrags. Der Kunde erteilt dokumentierte Weisungen und stellt die erforderlichen Informationen bereit.

14. Online Marketing, SEO und Werbeplattformen

14.1 Klugify plant, erstellt und optimiert Marketingmaßnahmen nach fachlichem Ermessen und auf Grundlage der verfügbaren Daten und Budgets.

14.2 Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, eine Mindestanzahl an Leads, Verkäufen, Impressionen, Klicks, Rankings oder eine dauerhafte Platzierung wird nicht geschuldet.

14.3 Suchmaschinen, soziale Netzwerke und Werbeplattformen können Algorithmen, Richtlinien, Preise, Reichweiten, Freigaben oder Konten jederzeit ändern, einschränken oder sperren. Klugify haftet für solche Entscheidungen nicht, sofern Klugify diese nicht schuldhaft verursacht hat.

14.4 Der Kunde ist für die inhaltliche und rechtliche Zulässigkeit der beworbenen Produkte, Dienstleistungen, Zielseiten, Angebote und Werbeaussagen verantwortlich.

14.5 Werbebudgets werden grundsätzlich direkt über Konten und Zahlungsmittel des Kunden an die jeweilige Plattform bezahlt und sind nicht Bestandteil des Klugify-Honorars.

14.6 Stellt der Kunde Klugify Lead-Daten, Kundenlisten, Newsletter-Daten, E-Mail-Adressen, Telefonnummern oder sonstige personenbezogene Daten für Werbezwecke, Zielgruppenabgleiche, Custom Audiences, Customer Match oder ähnliche Funktionen bereit, sichert der Kunde zu, dass die Bereitstellung und Nutzung rechtmäßig ist, erforderliche Informationen erteilt wurden und eine geeignete Rechtsgrundlage besteht.

14.7 Klugify verwendet solche Daten ausschließlich im vereinbarten Kundenauftrag und nach dokumentierter Weisung. Eine Verwendung für eigene Werbung, eigene Zielgruppen oder kundenübergreifende Datenbestände ist ausgeschlossen, sofern nicht eine eigenständige Rechtsgrundlage und ausdrückliche Vereinbarung besteht.

14.8 Der Kunde bleibt für die Auswahl, Aktivierung und rechtliche Zulässigkeit von Tracking-, Remarketing-, Lead-, Newsletter- und Zielgruppenfunktionen sowie für die Verträge und Datenschutzbedingungen der von ihm direkt beauftragten Plattformen verantwortlich. Klugify schuldet ausschließlich die vereinbarte technische oder operative Umsetzung.

15. Nutzungsrechte und Eigentum

15.1 Nutzungsrechte an individuell für den Kunden erstellten Leistungen gehen erst nach vollständiger Bezahlung der betreffenden Vergütung im vertraglich vereinbarten Umfang auf den Kunden über.

15.2 Rechte an Drittanbieter-Inhalten, Plugins, Themes, Stockmedien, Schriftarten und Software richten sich ausschließlich nach den jeweiligen Lizenzbedingungen.

15.3 Offene Arbeitsdateien, Rohmaterial, nicht ausgewählte Entwürfe, Entwicklungsumgebungen, interne Dokumentationen und Quellcodes werden nur herausgegeben, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

15.4 Allgemeines Know-how, Methoden, wiederverwendbare Module, Code-Bausteine, Vorlagen und technische Lösungen von Klugify verbleiben bei Klugify. Der Kunde erhält daran nur jene Nutzungsrechte, die für die vertragsgemäße Nutzung des Endprodukts erforderlich sind.

15.5 Änderungen durch den Kunden oder Dritte nach Übergabe sind zulässig, erfolgen jedoch auf eigenes Risiko. Klugify ist für daraus entstehende Folgen nicht verantwortlich.

16. Referenznutzung

16.1 Klugify darf den Namen, das Logo, öffentlich zugängliche Projektdarstellungen und die erstellte Website nach Veröffentlichung als Referenz auf der eigenen Website, in Präsentationen und in sozialen Medien verwenden.

16.2 Vertrauliche Informationen und nicht veröffentlichte Inhalte werden dabei nicht offengelegt.

16.3 Der Kunde kann der Referenznutzung aus wichtigem Grund in Textform widersprechen. Bereits rechtmäßig veröffentlichte Druckwerke müssen nicht zurückgerufen werden.

17. Mängel und Verbesserung

17.1 Der Kunde zeigt erkennbare Mängel unverzüglich und möglichst konkret in Textform an und unterstützt Klugify bei der Reproduktion und Fehleranalyse.

17.2 Klugify ist zunächst eine angemessene Gelegenheit zur Verbesserung einzuräumen. Schlägt die Verbesserung fehl oder ist sie unzumutbar, stehen dem Kunden die gesetzlichen Rechte zu.

17.3 Kein Mangel liegt vor, wenn eine Beeinträchtigung auf Änderungen des Kunden oder Dritter, Drittanbieter-Ausfälle, nicht unterstützte Systeme, fehlende Mitwirkung, ungeeignete Inhalte oder eine Nutzung entgegen den vereinbarten Voraussetzungen zurückzuführen ist.

17.4 Technisch unvermeidbare oder geringfügige Abweichungen, Darstellungsunterschiede zwischen Browsern und Endgeräten sowie Änderungen externer Plattformen stellen keinen Mangel dar, sofern die vereinbarte Hauptfunktion im Wesentlichen erhalten bleibt.

18. Haftung

18.1 Klugify haftet, soweit gesetzlich zulässig, nur für vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen.

18.2 Der Haftungsausschluss gilt nicht für Personenschäden und nicht in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

18.3 Soweit gesetzlich zulässig, ist die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, verlorene Geschäftschancen, Reputationsschäden sowie reine Daten- und Vermögensfolgeschäden ausgeschlossen.

18.4 Soweit gesetzlich zulässig, ist die Haftung der Höhe nach bei einmaligen Projekten mit dem Netto-Auftragswert und bei laufenden Verträgen mit dem in den letzten zwölf Monaten vor dem Schadensereignis bezahlten Nettoentgelt begrenzt. Diese Begrenzung gilt nicht bei Vorsatz, Personenschäden oder sonstiger zwingender Haftung.

18.5 Bei Datenverlust ist eine allfällige Haftung auf den typischen Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer, dem Risiko angemessener Datensicherung entstanden wäre.

18.6 Klugify haftet nicht für Hackerangriffe, Schadsoftware, Serverausfälle, Domain- oder E-Mail-Störungen, Sicherheitslücken, Datenverluste oder sonstige technische Ereignisse außerhalb des Einflussbereichs von Klugify, sofern Klugify diese nicht schuldhaft verursacht hat.

18.7 Wartung, Updates, Backups und Sicherheitsmaßnahmen reduzieren Risiken, können jedoch eine absolute Sicherheit, Fehlerfreiheit oder ununterbrochene Verfügbarkeit nicht gewährleisten.

18.8 Der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten sicher zu verwahren, Mehrfaktor-Authentifizierung zu verwenden, soweit verfügbar, und bei geschäftskritischen Daten zusätzliche eigene Sicherungen vorzuhalten.

19. Laufzeit und Beendigung laufender Verträge

19.1 Für Website-Wartungs- und Betreuungsverträge gilt, sofern nichts anderes vereinbart ist, eine Mindestlaufzeit von drei Monaten ab Vertragsbeginn.

19.2 Nach Ablauf der Mindestlaufzeit läuft der Vertrag auf unbestimmte Zeit weiter und kann von jeder Partei unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende des jeweiligen dreimonatigen Abrechnungszeitraums in Textform gekündigt werden.

19.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für Klugify insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Mahnung nicht zahlt, notwendige Mitwirkung dauerhaft verweigert, rechtswidrige Inhalte verlangt, Sicherheitsrisiken nicht beseitigt oder das Vertrauensverhältnis schwerwiegend verletzt.

19.4 Mit Vertragsende enden die vereinbarte Wartung, Updates, Überwachung, Support, Kampagnensteuerung, Moderation, Auswertung und sonstige laufende Betreuung. Websites, Konten, Kampagnen und Systeme verbleiben im zuletzt bestehenden Zustand, soweit nicht ausdrücklich eine Abschlussmaßnahme vereinbart oder beauftragt wurde.

19.5 Von Klugify bereitgestellte Agentur- oder Sammellizenzen können mit Vertragsende deaktiviert werden. Der Kunde ist für den rechtzeitigen Erwerb eigener Lizenzen verantwortlich.

19.6 Eine Abschlussübergabe, Migration, Dokumentation, Datenexport, Entfernung von Zugängen oder Unterstützung eines Nachfolgedienstleisters ist nur im ausdrücklich vereinbarten Umfang enthalten und kann andernfalls gesondert verrechnet werden.

19.7 Von Klugify im Rahmen der Betreuung angelegte Arbeitskopien und freiwillige Sicherungen dürfen nach Vertragsende gelöscht werden, sobald keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht oder gesonderte Vereinbarung entgegensteht. Der Kunde hat rechtzeitig für eigene Sicherungen zu sorgen.

19.8 Bei Beendigung von Online-Marketing- oder Social-Media-Leistungen teilt der Kunde rechtzeitig mit, ob aktive Kampagnen, Automatisierungen oder Veröffentlichungen pausiert, beendet, übergeben oder unverändert belassen werden sollen. Ohne eindeutige Weisung schuldet Klugify keine weitere Überwachung. Nach Vertragsende anfallende Plattform- und Werbekosten trägt der Kunde.

20. Vertraulichkeit und Subunternehmer

20.1 Beide Parteien behandeln nicht öffentlich bekannte geschäftliche, technische und organisatorische Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich.

20.2 Klugify darf zur Vertragserfüllung geeignete Mitarbeiter, Freelancer und Subunternehmer einsetzen und ihnen die hierfür erforderlichen Informationen zugänglich machen. Klugify verpflichtet diese angemessen zur Vertraulichkeit und beachtet anwendbare Datenschutzanforderungen.

20.3 Gesetzliche Offenlegungspflichten sowie die Weitergabe an berufsmäßige Berater und Behörden bleiben unberührt.

21. Schlussbestimmungen

21.1 Es gilt ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss seiner Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts.

21.2 Für sämtliche Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis wird, soweit gesetzlich zulässig, die ausschließliche Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichts am Sitz von Klugify vereinbart.

21.3 Sollte eine Bestimmung ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung; die Parteien werden eine zulässige Regelung vereinbaren, die dem wirtschaftlichen Zweck möglichst nahekommt.

21.4 Erfüllungsort ist, soweit nichts anderes vereinbart wurde, der Sitz von Klugify.

21.5 Überschriften dienen nur der Übersicht und beeinflussen die Auslegung nicht.

 

Stand: 20. Juli 2026